Seniorentelefone

Seniorentelefone

Besonders für ältere Menschen mit Schwächen beim Sehen und Hören eignen sich sogenannte Seniorentelefone. Diese erfüllen die Bedürfnisse jener Menschen durch große, kontrastreiche Tasten sowie einer sehr einfachen Bedienung. Ausserdem lässt sich hier der Klingelton und der Hörer lauter als sonst üblich einstellen. Für ältere Menschen gibt es neben Senioren-Mobiltelefonen auch ein großes Angebot von schnurlosen Festnetztelefonen, die speziell auf die Bedürfnisse von alten Menschen ausgerichtet sind. Hier wird besonderes Augenmerk gelegt auf einfach zu benutzende sowie deutlich beschriftete Produkte. Keineswegs sehen die Seniorentelefone aber aus wie ein großer Klotz, dem man seine speziellen Funktionen sofort ansieht. Die Hersteller geben sich große Mühe, optisch adäquate Modelle auf den Markt zu bringen, und dies mit Erfolg.

Für Senioren geeignete Telefone

Da wäre zunächst zu nennen das mit einem leicht bedienbaren Anrufbeantworter ausgestattete Gigaset E500a. Hierbei handelt es sich um ein komfortables Seniorentelefon mit großen Tasten und einem großen, kontrastreichen Bildschirm mit großer Schrift. Das Modell weist eine SOS-Funktion zum Absenden eines Notrufs auf und ist strahlungsarm. Ein weiteres Exemplar ist das Doro PhoneEasy 110, welches speziell auf die Bedürfnisse von älteren und hörgeschädigten Personen ausgerichtet ist. Das Gerät ist hörgerätetauglich, verfügt über große Zahlen, ein großes, kontrastreiches Display und ermöglicht eine einfache Bedienung. Beim Drücken einer Ziffer wird dessen Wert akustisch wiedergegeben. Das Telefon bietet ein besonders lautes Anrufsignal.

Weitere für Senioren geeignete Telefone sind zum Beispiel:

Gigaset E310 Dect-Großtasten-Schnurlostelefon (beleuchtetes Display, große Schrift, Freisprechfunktion) anthrazit

AUDIOLINE BigTel 200 schurlos analog Grosstasten

Eigenschaften von Telefonen für Senioren

Um den Einschränkungen beim Hören und Sehen gerecht zu werden, haben Seniorentelefone besondere Eigenschaften:

Einstellbare Lasutstärke von Klingel- und Hörerton

Um eventuelle Einschränkungen beim Hörvermögen auszugleichen, haben Seniorentelefone in der Regel eine Möglichkeit den Klingelton und die Lautstärke des Hörers den persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Ausserdem ist oft nicht nur die Lautstärke sondern auch das Klangbild entscheidend, um die Wahrnehmung des Klingeltons und des Gesprächspartners bei einer vorhandenen Hörschwäche zu verbessern.

Eignung für Hörgeräte

Oftmals wird das Telefonieren mit Hörgerät als unangenehm empfunden. Viele Hersteller schaffen hier Abhilfe, indem die Geräte an die Besonderheiten des Telefonierens mit Hörgerät technisch angepasst sind.

Große Anzeigen und große Tasten

Die wohl wichtigsten Elemente eines Seniorentelefons sind große Tasten und eine gut ablesbare Anzeige. Die vergrößerten Tasten bieten dem Benutzer eine einfache Bedienung, auch wenn bei ihm motorische Einschränkungen vorliegen. Diese Tasten sind im Normalfall dann auch deutlich merkbar von den daneben liegenden Tasten abgetrennt und verfügen über einen Druckpunkt, der klar zu erkennen ist. Um Senioren mit schwächer werdenden Augen entgegenzukommen, fällt die Beschriftung auf der Anzeige meist besonders groß aus. Diese Anzeigen sind in der Regel monochrom gestaltet, was nicht auf minderwertige Qualität der Telefone zurückzuführen ist; vielmehr ist dies der Fall, damit die Ablesbarkeit durch die stärkeren Kontraste erleichtert wird. Für Benutzer, die unsicher sind, ob sie eine besonders große Ziffernanzeige benötigen, eignen sich Exemplare mit einem umschaltbaren Schriftgrad.

Praktische Kurzwahltasten

Auf vielen schnurlosen Telefonen, die auf die besonderen Bedürfnisse älterer Benutzer ausgerichtet sind, finden sich sogenannte Kurzwahltasten. Ein gewünschtes Gespräch kann mithilfe dieser Tasten mit nur einem Tastendruck aufgebaut werden. Das erspart das lästige Wählen der Rufnummer. Diese Funktion eignet sich gut für Menschen, die im Alter Gedächtnisprobleme haben. Einige der Telefone bieten sogar die weitere Möglichkeit, den Tasten ein Bild des Kontaktes zuzuweisen. So muss der Benutzer sich auch nicht an die Taste erinnern, die er einer bestimmten Rufnummer zugeordnet hat. Speziell für die Kurzwahl-Tasten-Funktion geeignet sind DECT-Telefone mit einer Basisstation. Hier ist im Vergleich mit einem klassischen, an eine Schnur gebundenen Telefon viel Platz für das Anbringen von Kurzwahltasten.

SOS-Taste für den Notfall

Nicht nur viele Senioren-Handys verfügen über eine sogenannte SOS-Taste; mittlerweile haben auch einige Festnetztelefone für ältere Menschen diese spezielle Taste an Bord. Mit dieser Taste kann man im Notfall besonders schnell einen Notruf absetzen. Am häufigsten befindet sich diese Taste bei DECT-Ausführungen der Modelle auf der Rückseite des Geräts. Wird die Taste aktiviert, ruft das Telefon automatisch eine bestimmte Rufnummer an, die im Vorfeld festgelegt wurde. Diese Rufnummer kann zum Beispiel zu einem Verwandten oder dem jeweiligen Pflegedienst gehören. Es kann sich bei dieser Nummer aber auch einfach um den Rettungsdienst handeln. Es ist empfehlenswert, dabei darauf zu achten, dass die SOS-Funktion zur gleichen Zeit auch eine Freisprechverbindung aufbaut. Auf diese Weise muss der Benutzer das Mobilteil nicht an sein Ohr halten, sollte ihm dafür in diesem Notfall die Kraft fehlen. Solche speziellen Systeme für den Notruf sollten nicht an einem Anrufbeantworter bei der angerufenen Nummer scheitern, weshalb es dafür sehr kluge Varianten gibt, die eine Bestätigung durch einen Tastendruck auf der Seite des Gesprächspartners einfordern.